Projekt COBIGA: Wie das Mieten von Lagerräumen den Regenwald in Costa Rica schützt.
Der Schutz des Regenwaldes ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Tropische Wälder speichern enorme Mengen an CO₂, regulieren das Klima und beherbergen einen Großteil der weltweiten Artenvielfalt. Gleichzeitig sind sie durch Abholzung, Landwirtschaft und Flächenversiegelung bedroht.
Ein spannendes Beispiel dafür, wie Regenwald schützen, Umweltschutz und wirtschaftliches Handeln miteinander verbunden werden können, ist das Projekt COBIGA – Corredor Biológico La Gamba, dass sich speziell auf den Regenwald in Costa Rica fokussiert.

Der Biologische Korridor La Gamba (COBIGA)
Der Biologische Korridor La Gamba (COBIGA) liegt im Süden Costa Ricas in der Region Golfo Dulce. Ziel des Projekts ist es, isolierte Regenwaldflächen wieder miteinander zu verbinden und so neue „Lebensadern“ für Tiere und Pflanzen zu schaffen.
Durch landwirtschaftliche Nutzung sind in den letzten Jahrzehnten sogenannte „Waldinseln“ entstanden – voneinander getrennte Restflächen des ursprünglichen Regenwaldes. Diese Fragmentierung führt unter anderem zu:
- Artenverarmung
- eingeschränktem genetischem Austausch
- höherer Anfälligkeit für Klimaveränderungen
- gestörten ökologischen Kreisläufen
COBIGA wirkt dieser Entwicklung gezielt entgegen.

Wie funktioniert das Projekt?
Das Projekt verfolgt zwei zentrale Strategien:
Wiederbewaldung ehemaliger Brachflächen
Ehemals landwirtschaftlich genutzte Grundstücke werden angekauft und mit über 200 heimischen Baumarten wieder aufgeforstet. Dabei wird auf standortangepasste Arten gesetzt, um stabile und artenreiche Waldstrukturen zu schaffen.
Schutz bestehender Waldflächen
Bestehende, aber isolierte Waldinseln werden durch Grundstückserwerb dauerhaft gesichert. Zusätzlich dienen neue Flächen als Pufferzonen rund um den Nationalpark Piedras Blancas.
Der Korridor verbindet die Tieflandregenwälder des Golfo Dulce mit den Bergregenwäldern der Fila Cal (Fila Cruces) und weiter mit der Cordillera de Talamanca.
Er ist Teil des nationalen Netzwerks biologischer Korridore Costa Ricas und eingebettet in einen größeren Verbund, der unter anderem den Nationalpark Corcovado mit dem Nationalpark La Amistad verbindet.
Wissenschaftliche Begleitung & Klimaschutz
Unterstützt wird das Projekt vom Verein Regenwald der Österreicher. Ein wichtiger Bestandteil ist die wissenschaftliche Begleitung der Wiederbewaldung.
Untersucht werden unter anderem:
- CO₂-Akkumulation in der Biomasse
- Wachstumsraten verschiedener Baumarten
- geeignete Aufforstungsmethoden
- Auswirkungen auf die Biodiversität
Damit leistet COBIGA nicht nur einen Beitrag zum Artenschutz, sondern auch zur langfristigen Reduktion des Treibhausgases CO₂.
COBIGA in Zahlen (Stand Oktober 2024)
- Projektbeginn: 2007
- 19 Grundstücke
- 760,72 Hektar Gesamtfläche
- 65.171 gepflanzte Bäume
- 45.619,7 Tonnen gebundene CO₂-Emissionen
Diese Zahlen zeigen, wie strategisch organisierter Umweltschutz messbare Wirkung entfalten kann.
Nachhaltig Lagern als Teil größerer Umweltstrategien
Warum Regenwald schützen globale Bedeutung hat
Immer mehr Unternehmen integrieren Umweltprojekte in ihr Geschäftsmodell. Ein Ansatz besteht darin, Dienstleistungen – etwa Lagerflächen – mit konkreten Naturschutzmaßnahmen zu verknüpfen.
So unterstützt beispielsweise STOREROOM das Projekt COBIGA, indem pro gebuchtem Quadratmeter Lagerfläche ein Quadratmeter Regenwald geschützt wird.
Dieses Modell zeigt, wie nachhaltig lagern über reine Ressourcenschonung hinausgehen kann: Wirtschaftliche Aktivitäten werden direkt mit langfristigem Regenwaldschutz verbunden.
Bereits mehrere tausend Quadratmeter Regenwald konnten auf diese Weise gesichert werden.
Tropische Regenwälder:
- speichern enorme Mengen CO₂
- regulieren regionale und globale Klimasysteme
- sichern Wasserhaushalte
- bieten Lebensraum für Millionen Arten
- stabilisieren Böden und verhindern Erosion
Der Schutz dieser Ökosysteme wirkt sich somit nicht nur lokal, sondern weltweit aus.
Biologische Korridore wie COBIGA sind dabei ein besonders nachhaltiger Ansatz: Sie verbinden bestehende Schutzgebiete, verhindern weitere Fragmentierung und stärken die Resilienz ganzer Landschaftsräume.
Wie Selfstorage einen Umweltbeitrag leistet
Das Projekt COBIGA zeigt eindrucksvoll, wie strategisch geplanter Naturschutz Biodiversität erhält und gleichzeitig zur CO₂-Reduktion beiträgt.
Gleichzeitig verdeutlicht es, dass auch wirtschaftliche Modelle – etwa im Bereich Selfstorage – einen Beitrag leisten können, wenn sie Umweltprojekte gezielt integrieren.
Regenwald schützen, Umweltschutz stärken und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen – diese Verbindung wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.
Auch STOREROOM hat sich Nachhaltigkeit als Mission gesetzt. Das Besondere: Für jeden gebuchten Quadratmeter Lagerfläche wird ein Quadratmeter Regenwald im Rahmen von COBIGA gekauft und geschützt. So wird aus Selfstorage aktiver Umweltschutz.
Bereits geschützt:
12.080 m² Regenwald
Das bedeutet: Wer bei STORE ROOM lagert, schafft nicht nur Platz – sondern hilft dabei, wertvollen Lebensraum in Costa Rica dauerhaft zu sichern.
Da STORE ROOM sich seiner sozialen Verantwortung Bewusst ist und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks des Unternehmens an oberster Stelle steht, ist der digitale Betrieb komplett papierfrei und STORE ROOM Wien-Süd ist komplett CO2-neutral.
Weitere Projekte wie HEKTAR NEKTAR von STOREROOM unterstützen aktiv die Umwelt und Projekt 2028 schärft das Bewusstsein für den Schutz der Bienen und leistet mit der Honigproduktion aktiv einen wertvollen Beitrag.





